Solarthermie
Die Sonnenenergie ist die Quelle allen Lebens. Die auf der Erde auftreffende Sonnenenergie kann der Mensch auf verschiedene Art und Weise nutzen. Ein Bereich der Nutzung dieser kostenlosen Energiequelle ist die Solarthermie (Wärmegewinnung aus der solaren Einstrahlung) und - als Teilbereich - die Photovoltaik (Stromgewinnung aus der Sonneneinstrahlung).
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Solarthermie: Wärme aus Sonnenlicht
Jeder
installierte Quadratmeter eines Sonnenkollektors vermindert die
CO2-Konzentration der Atmosphäre in ähnlichem Maße wie ein gesunder
Mischwald mit einer Fläche von ungefähr 250 Quadratmetern. Oder anders
ausgedrückt: bereits ein Quadratmeter eines guten Solarkollektors, der
zur Warmwasserbereitung mit Sonnenenergie anstatt mit Primarenergie
eingesetzt wird, entlastet die Umwelt von Folgekosten aus
Schadstoffemissionen im Werte von circa 500 €.
Um die Energie der Sonne auszunutzen, braucht es dabei keine
südlichen Gefilde. Selbst bei minus zehn Grad Celsius und Sonnenschein
können die Sonnenkollektoren noch Wärme gewinnen. Bei Bewölkung reicht
das diffuse Sonnenlicht noch aus, um das Wasser vorzuwärmen.
Solaranlagen können in Neubauten zur Brauchwassererwärmung und
Heizungsunterstützung eingesetzt werden, da bereits in der
Planungsphase des Hauses alle nötigen Voraussetzungen getroffen werden.
In Altbauten können thermische Solaranlagen mit relativ geringem
Aufwand nachträglich installiert werden. Ein günstiger Zeitpunkt dafür
ist zum Beispiel, wenn die bestehende Heizungsanlage erneuert wird.
Sonnenkollektoren können auf geneigten Dächern, auf Flachdächern oder
Garagen installiert werden
Die Firma Fuller bietet eine Reihe unterschiedlicher Solarpakete für
die Nutzung der Sonnenenergie an. Die Pakete sind für den Einsatz in
Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern konzipiert.
Die Solarpakete beinhalten aufeinander abgestimmte
"Bausteine" zur Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie:
Solarkollektoren, Warmwasser- bzw. Heizwasserspeicher, Installations-
und Anschlusszubehör, Regelung, etc.
Diese Solaranlagen sind einfach zu planen und schnell zu
installieren und sowohl ökologisch als auch finanziell attraktiv. Sie
sparen bei den Energiekosten und erhalten zusätzlich Fördergelder.
Trinkwassererwärmung mit Solartechnologie.
Thermische Solaranlagen werden zur Deckung des Warmwasserbedarfs eingesetzt.
Pro Person werden 1-1,5 m2 Sonnenkollektorfläche benötigt.
Diese Solarpakete sparen im Jahresmittel etwa 60 % der Energie, die für
die Trinkwassererwärmung notwendig ist. Im Sommer können sogar bis zu
100% der Wärme von den Solarkollektoren geliefert.
In der Übergangszeit und im Winter heizt die Solaranlage das Brauchwasser vor.
Heizung und Trinkwassererwärmung mit Solartechnologie.
Inzwischen werden Thermische Solaranlagen verstärkt zur
Heizungsunterstützung eingesetzt. Dieses Solar-System nutzt
Sonnenenergie doppelt: Die gespeicherte Energie wird nach Bedarf an das
Trinkwarmwasser und an die Heizung abgegeben. In der Übergangszeit
sowie im Winter kann daher eine Solaranlage wertvolle Beiträge für die
Heizung leisten. Gerade für Niedrighäuser mit einem deutlich
veringertem Heizwärmebedarf ist der Einsatz einer solaren Wämegewinnung
zur Heizungsunterstützung sinnvoll. Auch in renovierten Altbauten ist
eine effektive Nutzung der Solarenergie möglich. Durch ein gut
gedämmtes Haus ist eine Niedertemperaturheizung möglich und die Heizung
kann durchaus auf Vor- und Rücklauftemperaturen von 55 bzw. 45 Grad
ausgelegt werden.
Für Einfamilienhäuser (3-5 Personen, ca. 100- 200 m2 Wohnfläche)
empfehlen sich meist Solaranlagen mit 8 - 15 m2 Kollektorfläche und
einem Speichervolumen von 600 bis 1000 Litern je nach
Nutzerverhältnisse.